Das Kind muss ins Bett - Forum
 
Thema: Sex im Familienbett?
 
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antonsmama * * * schrieb am 19.03.2006 um 23:31:
Hallo Schlafsucher
Habe ich das richtig verstanden, du willst, dass euch euer Sohn beim Sex zuguckt???
Das finde ich allerdings auch recht befremdlich, obwohl ich an Sex im Familienbett und an danebenliegenden schlafenden KIndern nix Schlimmes finde.
Kannst du das mal näher erläutern?
Gruß
Alex
 
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Yulan (*) schrieb am 29.03.2006 um 21:21:
Also, ihr seid ja putzig.
 
Hier legt es niemand darauf an, dass die Lütten zuschauen. Niemand kettet hier seine Kinder vors Familienbett und wirft sich dann darauf in Pose. Wenn die Kinder etwas vom Sex mitkriegen, dann beiläufig. Man muss nur halt auch nicht so einen Wind darum machen.
 
Ob die Kinder gefragt wurden, ob sie beim Sex der Eltern zuschauen wollen? Merkwürdige Frage. Nein. Tun sie ja auch nicht. Sie schlafen. Die sitzen da doch nicht mit 3D-Brille und Popcorn auf ihrem Fernsehsessel. Wie stellt ihr euch das vor?
Solange ihnen nicht eine völlig überflüssige Scham vor solchen Themen eingeimpft wird, ist Sex für sie einfach nur irrelevant.
Andere Frage: Fragt ihr denn eure Kinder, ob sie bei euren Sahnetortenexzessen, Fussballabenden, Putzattacken oder was ihr alle so den Tag über treibt dabei sein wollen? Natürlich nicht. Wenn Kinder sich für eine Sache nicht interessieren, dann ignorieren sie sie und beschäftigen sich anderweitig. Da macht Elternsex keinen Unterschied.
 
Und ein Kind wacht auch nicht allein schon vom angeschaut werden auf (wie hier jemand schrieb). Die schräge Mode, sich in der ganzen Wohnung nur noch auf Zehenspitzen zu bewegen sobald ein Kind schläft, mag vielleicht auf Dauer dazu führen - wer weiß, aber für gewöhnlich ignoriert ein Kind bekannte Geräusche beim Schlafen. Fernseher, Gespräche, Waschmaschine... hier läuft das ganz normale Familienleben ab, wenn unsere Lütte schläft. Und das tut sie mit einer Seelenruhe. Warum also nicht auch Sex?
 
Und wenn ein Kind aufwacht, dann tut es das halt. Entweder es schläft gleich wieder ein (Dann hat es keinen Schaden weg, nur weil die Eltern Sex haben, denn dafür interessiert es sich einfach gar nicht) oder es gibt Gebrüll. Dann ist es eh vorbei mit dem Sex. Dann wird gestillt, gekuschelt, die Windel gewechselt... was eben anliegt.
 
Und in Sachen Kindesmissbrauch... nehmt's mir nicht übel, aber krank scheint IHR zu sein, denn ich würde nicht einmal auf den Gedanken kommen, dass die Anwesenheit eines Kindes mich geil macht. Sorry, aber da solltet ihr vielleicht selbst einmal überlegen, ob IHR noch ganz normal seid.
 
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jule * schrieb am 30.03.2006 um 08:20:
Liebe Yulan!
Vielleicht hast du die Beiträge nicht richtig gelesen aber es hat jemand geschrieben er will das sein dreijähriger Sohn beim Sex dabei ist.
Wenn das für dich normal ist und nicht in die Kategorie Kindesmissbrauch fällt, dann musst du mal nachdenken anfangen und nicht wir die es so empfinden.
Ich habe nicht gemeint das du dabei erregt wirst aber wenn der jenige darauf abfahrt wenn sein Kind dabei ist oder zuseht.
ja dann ist am besten man ruft den Notarzt und schützt sein Kind weil soetwas kann auch noch anders ausarten.
 
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Schlafsucher * * (*) schrieb am 08.04.2006 um 11:08:
Hallo Alex!
 
Ja, eigentlich hatte ich das so gemeint. In jeder zweiten ach-so-niedlichen Tiersendung darf (muss) man zugucken, wie Hengst seine Kletterübungen auf Stute macht und Stute ein paar Minuten später Fohlen wirft. Und die Kinder sehen das auch und fragen. Ich kann jetzt schwerlich den Regisseur bitten, diesen angeblich jugendfreien Naturfilm zu zensurieren oder wenigstens auch für Kinder erklärende Worte hinzuzufügen, wäre ja absurd. Der Vergleich mit uns als Menschen kann ich zwar auf literarischer Ebene führen, wo in verkindlichter Form diskutiert wird, wie Babys entstehen und wie sich ein Kind das vorstellen kann. Kopulieren darf er allerdings nur die Elefanten oder Zebras in der Savanne des Bayerischen Fernsehens sehen. Aufklärungsfilme gibt es dann viel zu spät mit 13 oder 14 im Aufklärungsunterricht mit viel Gekichere im Plenum und abstrahierten Darstellungen dessen, was man dort eigentlich sehen will.
 
Beim Pferd ist es schließlich Natur. Jeder kichert, wenn die http://www.hundekot.at -produzierenden Kläffer auf der Straße ihr Begrüßungsritual abziehen und dabei nicht selten gläserne Augen bekommen. Beim Menschen ist das total pfui und bäh, zuschauen ist verpönt, zuschauen lassen vollkommen pervers, und aufgeklärt wird wieder erst mit 14.
 
Ich wollte der Diskussion um "Sex im Kinderbett?" nur hinzufügen, dass man über den Tellerrand der dabei nicht wachen Kinder auch hinausschauen kann und dort genauso natürliche Vorgänge vorfindet, wie wenn man es ganz leise treibt, um sie nicht aufzuwecken und ihnen einen Schock für's Leben zu ersparen.
 
Es geht mir nicht darum, dass mir einer abginge, wenn mein Kind mal zuschauen würde, im Gegenteil. Es geht darum, dass ich dem Kind diesen Teil des Zusammenlebens gerne zeigen würde, ganz natürlich und zu einem Zeitpunkt, wo ich die kindliche Sexualentwicklung dadurch nicht gefährdet sehe. Mir geht ja auch keiner ab, wenn er mich nackt sieht oder im Zusammenhang mit seiner Phimose (siehe früheres Posting) selbst feststellt, dass man bei mir im Unterschied zu ihm die Vorhaut ganz zurückschieben kann. Wenn das eine Frau mit lüsternem Blick bei mir macht, ist das natürlich ganz anders und sehr wonnig. Aber warum ich bei ihm herumfummeln, ihm aber gleichzeitig den Vergleich mit meinem "besten Stück" vor Scham und "Kinderschutz" verwehren soll, geht mir beim besten Willen nicht ein.
 
Den verklemmten Ausführungen von Jule habe ich nur hinzuzufügen, dass sie mich bitte schnellstmöglich bei der Polizei anzeigen möge, um ihr beschränktes Weltbild und damit meine zwei Kinder vor perversen Übergriffen zu retten. Die sinnlosen "dort brennt's!"-Postings bedürfen darüber hinaus keines weiteren Kommentars.
 
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antonsmama * * * schrieb am 12.04.2006 um 23:18:
Naja, das rückt deinen vorherigen Beitrag schon in ein anderes Licht, theoretisch gebe ich dir auf den ersten Blick erst mal recht,
aber da muss ich doch nochmal drüber nachdenken.
Freue mich jedenfalls, dass hier anscheinend doch kein "Perverser" im Forum rumgeistert!!!
 
Gruß und gute Nacht
Alex
 
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Bella * * schrieb am 26.04.2006 um 22:17:
Hallo,
 
Ich habe mir jetzt mal die meisten eurer einträge durchgelesen und muss letzten endes wirklich einmal sagen, dass ich persöhnlich mein kind nicht neben mir schlafen lassen möchte, wenn ich sex habe.
Warum nicht? Darauf geh ich später noch ein..
Zuerst einmal zu der Frage nach der Lektüre....manche mögen sagen,dass der mann ein schwachkopf ist...in mancher hinsicht stimme ich ihm auch nicht volkommen zu, aber auf diese Frage, ob man sex in der gegenwart seiner kinder haben sollte,ist die Antwort die man aus seinen Büchern folgern kann doch recht einleuchtend.
Der Mann, den ich meine heißt Hubertus von Schoenebeck.
Eines seiner Bücher heißt:Unterstützen statt Erziehen.
Grundlegende Meinung von Ihm: Man soll eine gleichberechtigte,freundschaftliche Beziehung mit seinen Kindern führen.
Demnach soll man seine Kinder so behandeln wie z.B einen guten Freund.
Am besten man stellt sich einmal vor, wie man es selbst finden würde dazu gezwungen zu sein, einem freund und dessen partner beim sex zuzuhören/zuzusehen zu müssen.
Wenn man nicht grad auf solche Praktiken abfährt, hat man eher nicht das verlangen danach, oder?
Abschließend will ich noch ein lebendiges Beispiel geben: Ein guter Freund hat mit ca.3 Jahren mitbekommen, wie seine Eltern Sex hatten und er konnte sich tatsächlich heute noch daran mit grausen erinnern.Er hat gesagt, er wünschte er hätte es nicht mitbekommen.....................
 
Gruß Bella
 
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Bella * * schrieb am 26.04.2006 um 22:23:
P.S Zu Schlafsucher.. dein Argument finde ich gut, dass du sagst,warum soll er mir meinen Penis zeigen und ich zeig ihm meinen nicht......
Aber bei dem Beispiel darf dein Sohn sich nicht aussuchen, ob er ihn auch wirklich sehen will.....
 
Gruß
 
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Nachtkerze schrieb am 29.10.2008 um 15:35:
Hallo zusammen!
 
Ich arbeite seit vielen Jahren als Erzieherin. Seit über vier Jahren in einer Kinderkrippe, vorher langjährig im Kindergarten.
Aus Interesse bezüglich des Themas Schlafen lernen bin ich auf diese Seite gestossen und musste mich bei manchen Berichten schon sehr wundern. Aber ich bin eigentlich ein Mensch, der den anderen machen lässt.
 
Nur bei dem Thema Sex im Elternbett musste ich mir wirklich ernsthaft Gedanken machen. Die Diskussion und Meinungen dazu zu lesen ist schon sehr interessant. Dies meisten sind dafür und finden es in Ordung, neben den Kindern miteinander zu schlafen, eine Teilnehmerin jedoch findet, dass das schon an sexuellen Missbrauch grenzt.
 
Und ehrlich gesagt, aufgrund meiner langjährigen beruflichen Erfahrung und den vielen, vielen Kindern die ich auf ihrem Lebensweg begleiten durfte, sehe ich das schon auch so. Es waren leider auch missbrauchte darunter. Nicht nur körperlich, sondern auch in anderen Bereichen.
 
Ich hatte Kinder, die genauso erzogen wurden, wie die meisten Eltern es in diesem Forum tun. Sehr eigenbestimmt, kindzentriert und meiner Ansicht nach antiautoritär, meist mit dem Weg des geringsten Widerstandes, Rollenvertauscht, Überbehütet.
 
Bei einigen dieser Kinder kam es auch vor, dass die Eltern Sex im sog. "Familienbett" hatten und die Kinder das mitbekommen haben. Die Folge war unter anderem: enorme Verängstigung beim Kind, trotz Erklärungen von Seiten der Eltern. Äußerungen wie, "der Papa tut der Mama weh", "Mama macht komische Geräusche", "Mama hat Schmerzen", etc. kamen zum Tragen.
Zum Verarbeiten des Erlebens, dass die Eltern vor bzw. neben dem Kind Sex haben, spielte eines einmal in der Puppenecke das Gesehene, Gehörte nach und zwar indem es sich einen Plastikspargel in den Po steckte und ebenfalls Geräusche dazu machte. Es war lange Zeit stark verunsichert.
 
Gehört Sex im "Familienbett" wirklich dazu?
Kann der Zeitpunkt, was das Kind wissen will, von den Eltern einfach so übergangen werden?
Die meisten Kinder wollen soviel, was sie dadurch erleben, noch gar nicht wissen. Sind meist überfordert und verunsichert.
 
Ich bin wirklich nicht dafür, Kinder nicht aufzuklären. Finde es sogar sehr wichtig, aber dann in einer vertretbaren Art und Weise. Erwähnen sollte ich hierbei noch, dass der Schwerpunkt meiner damaligen Einrichtung "Ich sag Nein - Schutz vor Missbrauch" war. D. h. die Kinder wurden kindgerecht aufgeklärt, kannten ihren Körper, konnten ihre Gefühle äußern und wussten worum "Es" ging. Und doch ist es für ein Kind, meiner Meinung nach, nicht vertretbar, wenn die Eltern neben ihm Sex haben.
 
Ich finde Eltern, die dies tun, überschreiten damit, *ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse des Kindes*, eindeutig dessen *persönliche Grenzen*.
Ich empfinde es als sehr egoistisch, seine Bedürfnisse zu befriedigen, ohne auf das Bedürfnis des Kindes zu achten.
Es kann sich der Situation ja leider nicht entziehen und muss dabei bleiben, ob es will oder nicht. Eine Teilnehmerin schreibt, ihr Kind reagiert verstört und will gleich an die Brust. Und das genügt noch nicht? Was soll es denn noch tun? Es kann nicht sagen "Mama und Papa, ich bin zwar erst z. B. zwei, könntet ihr bitte woanders hingehen? Ihr stört meinen Schlaf!Ich möchte nicht wissen, wie ihr Sex habt."
 
Als Eltern ist es wichtig Grenzen zu wahren und auch die *eigene Intimität des Kindes* zu wahren. Was in diesem Fall leider nicht geschehen kann. Die Kinder haben auch nicht die Möglichkeit, einen Rückzugspunkt, das eigene Bett für sich zu finden, um z. B. sich und seinen Körper selbst und alleine kennenzulernen. Weil alles in einem Bereich stattfindet. Man muss sich schon überlegen, ob das Kind das wirklich wollen würde. Sie können ja nicht die Gedanken lesen. Sie projezieren nur Ihr eigenes Wunschdenken auf Ihr Kind. "Ja, ja, es macht ihm nichts aus!"
 
*Woher wissen Sie das?*
 
Als Kind möchte man, und damit schließe ich mich ein, seine Eltern nicht beim Sex erleben. Und ich bin ein offener Mensch. Dies ist eine Sache, die zwischen zwei erwachsene Menschen gehört, ohne Zaungäste, vor allem wenn es Kinder sind.
 
Zum Aufklären eignen sich Bücher, Filme und Erzählungen besser, als direkt, an forderester Front, dabei sein zu müssen.
 
Oder möchten Sie einmal neben Ihrem Kind im Familienbett liegen, wenn es mit 16 zum ersten Mal mit seinem/r Freund/in schläft?
 
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Olianko * schrieb am 21.03.2009 um 22:24:
Also ich finde es dem Kind gegenüber respecktlos... Da sollte man nicht die Wortbedeutungen mit Eindrücken verwechseln! Könnt ihr Euch vorstellen neben ihren Eltern schlafen die grad sex haben? Ich nicht!
 
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Olianko * schrieb am 21.03.2009 um 23:16:
jetzt erst las ich die Beiträge.
jule du hast absolut recht es ist ein unterschied einem 5jährigen kind was zu erklären und ein baby einfach der sache stellen...unfassbar was hier manche so ablassen
Schlafsucher du bist wohl hier ganz falsch in diesem forum... Und finde deine Einstellung nicht okay, dass dir der 3 jährige sohn beim sex zusehen sollte? so leben doch die zigeuner und so sieht es dann aus wenn die Schwester mit dem Bruder dann kinder hat! Es gibt einfach moralischen mantinelen - ich bin selbst 26J und für die männer sehr anziehend und liebe Sex aber sorry das ist einfach entweder faul, doof oder halt idiotisch - und dement, sich so äussern, wie du es getan hast.
 
 
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